Laut Odoo-Dokumentation ist Odoo Online nicht mit eigenen Modulen und nicht mit Modulen aus dem Odoo Apps Store kompatibel. Studio-Anpassungen sind auf Online problemlos möglich, doch jedes eigene Python-Modul bedeutet Odoo.sh oder On-Premise.
Wenn Sie mit Online starten
- Ein späterer Wechsel ist möglich: Laden Sie im Datenbankmanager ein Backup herunter und importieren Sie es in Odoo.sh oder stellen Sie es auf Ihrem eigenen Server wieder her.
- Läuft Ihre Online-Datenbank auf einer Zwischenversion, upgraden Sie zuerst auf die nächste Hauptversion, da diese Versionen auf Odoo.sh und On-Premise nicht unterstützt werden.
- Upgrades auf Odoo Online sind nach Zeitplan verpflichtend, und Odoo führt das Upgrade der Datenbank automatisch durch, wenn Sie bis zum Stichtag nichts unternehmen.
Wenn Sie direkt mit Odoo.sh starten
- Sie benötigen ein Enterprise-Abonnement, das Odoo.sh einschließt, sowie ein GitHub-Repository für Ihre Module.
- Die Produktion wird jeden Tag automatisch gesichert, und Staging-Branches liefern Ihnen neutralisierte Kopien der Produktion, um Änderungen gefahrlos zu testen.
- Nach Ablauf des Supportzeitraums sind Upgrades erforderlich, und Ihre eigenen Module müssen mit der neuen Version kompatibel gemacht werden, bevor die Datenbank upgegradet werden kann.
Wenn Sie selbst hosten
- Sie können so lange auf einer Version bleiben, wie Sie möchten, tragen aber die Verantwortung für Sicherheit, HTTPS, PostgreSQL-Administration und Backups von Datenbank und Filestore.
Unsere Empfehlung für Ihren Fall: Wenn das Provisionsmodul und die Kurierintegration voraussichtlich im ersten Jahr kommen, starten Sie mit Odoo.sh, um eine Migration mitten im Rollout zu vermeiden. Sind sie ungewiss, prüfen Sie zuerst, ob Studio und Standardfunktionen sie abdecken; wenn ja, ist Odoo Online der einfachste Einstieg.
Welchen Weg Sie auch wählen: Testen Sie den Plan in einer duplizierten oder Staging-Datenbank und gleichen Sie die Details mit der aktuellen Odoo-Dokumentation und Ihren Abonnementbedingungen ab.